Batteriespeicher
WirtschaftlichkeitDefinition
Ein Batteriespeicher nimmt zeitweise Solarstrom auf, der nicht sofort im Haushalt verbraucht wird. Der gespeicherte Strom kann später genutzt werden, beispielsweise am Abend.
Warum ist das bei Balkonkraftwerken wichtig?
Ein Speicher kann den Eigenverbrauch erhöhen. Er verursacht jedoch zusätzliche Anschaffungskosten und Umwandlungsverluste.
Beispiel
Ein Balkonspeicher mit 2 bis 5 Kilowattstunden Kapazität kostet je nach Größe 600 bis 2.000 Euro und hebt die Eigenverbrauchsquote von etwa 40 auf 70 bis 90 Prozent. Er lädt sich mittags mit Überschussstrom und gibt ihn abends ab, wenn Kochen, Licht und Fernseher den Verbrauch hochtreiben.
Häufiges Missverständnis
Der Speicher wird oft als selbstverständliche Ergänzung verkauft. Wirtschaftlich verlängert er die Amortisation aber von zwei bis fünf auf fünf bis acht Jahre. Zwei Punkte werden dabei übersehen: Der Standby-Verbrauch der Speicherelektronik liegt bei 10 bis 30 Watt und frisst über das Jahr 90 bis 260 Kilowattstunden. Und viele Speicher arbeiten nur mit Wechselrichtern desselben Herstellers.
Darauf solltest du achten
Ob er wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom Verbrauchsprofil, der Speichergröße, der Steuerung und dem Preis ab. Wichtige Kenngrößen sind nutzbare Kapazität, Lade-/Entladeleistung, Wirkungsgrad, Zahl der Ladezyklen und Garantiebedingungen.
Verwandte Begriffe
Weiterführender Ratgeber
Lohnt sich ein Speicher?
Was bedeutet Batteriespeicher für deine Anlage?
Begriffe zu kennen ist das eine. Zu wissen, was sie für deinen konkreten Aufstellort bedeuten, das andere. Beantworte ein paar Fragen zu deinem Balkon, deiner Terrasse oder deinem Dach, und ich rechne dir aus, was an deinem Standort tatsächlich zu erwarten ist.
Meine Planung startenZuletzt geprüft: 29.7.2026