Solarmodul
TechnikDefinition
Ein Solarmodul wandelt Sonnenlicht in elektrische Energie um. Es besteht aus Solarzellen, Einbettung, Front-/Rückseitenmaterial und meist einem Aluminiumrahmen.
Warum ist das bei Balkonkraftwerken wichtig?
Wichtige Datenblattangaben: Nennleistung, Leerlaufspannung, Spannung am MPP, Kurzschlussstrom, Abmessungen, Temperaturkoeffizient, Garantie.
Beispiel
Ein handelsübliches Modul misst etwa 1,70 mal 1,10 Meter, wiegt je nach Bauart 18 bis 30 Kilogramm und liefert zwischen 400 und 500 Watt-Peak. Zwei davon passen auf die meisten Balkonbrüstungen. Auf der Rückseite sitzt eine Anschlussdose mit Bypass-Dioden, die verschattete Zellgruppen überbrücken, damit der Ertrag nicht vollständig einbricht.
Häufiges Missverständnis
Die aufgedruckte Wattzahl wird oft als Alltagsleistung missverstanden. Sie gilt unter Standardtestbedingungen: 1.000 Watt Einstrahlung je Quadratmeter, 25 Grad Modultemperatur, senkrechter Lichteinfall. In der Praxis werden diese Werte fast nie gleichzeitig erreicht. Ein 450-Watt-Modul liefert an einem guten Sommertag typischerweise 340 bis 380 Watt. Das ist normal und kein Defekt.
Darauf solltest du achten
Das Modul muss elektrisch zum Wechselrichter und mechanisch zum Montagesystem passen.
Verwandte Begriffe
Was bedeutet Solarmodul für deine Anlage?
Begriffe zu kennen ist das eine. Zu wissen, was sie für deinen konkreten Aufstellort bedeuten, das andere. Beantworte ein paar Fragen zu deinem Balkon, deiner Terrasse oder deinem Dach, und ich rechne dir aus, was an deinem Standort tatsächlich zu erwarten ist.
Meine Planung startenZuletzt geprüft: 29.7.2026