Einspeisevergütung

Wirtschaftlichkeit

Definition

Die Einspeisevergütung ist eine gesetzlich geregelte Zahlung für Strom, der aus einer erneuerbaren Erzeugungsanlage in das öffentliche Netz eingespeist wird.

Warum ist das bei Balkonkraftwerken wichtig?

Viele Balkonkraftwerke werden der unentgeltlichen Abnahme zugeordnet. Überschüssiger Strom wird eingespeist, ohne dass der Betreiber eine Vergütung erhält.

Beispiel

Die Einspeisevergütung ist die Zahlung für Strom, der ins öffentliche Netz fließt. Für Anlagen dieser Größe liegt sie bei wenigen Cent je Kilowattstunde. Der Abrechnungsaufwand mit dem Netzbetreiber steht bei Balkonkraftwerken in aller Regel in keinem Verhältnis zum Ertrag.

Häufiges Missverständnis

Es hält sich die Vorstellung, überschüssiger Strom werde automatisch vergütet. Ohne Vertrag mit dem Netzbetreiber und ohne entsprechende Zählerkonfiguration fließt er unentgeltlich ins Netz. Das ist bei Balkonkraftwerken der Normalfall und wirtschaftlich vertretbar. Deshalb lohnt es sich, den Eigenverbrauch zu erhöhen statt die Einspeisung abzurechnen.

Darauf solltest du achten

Wer eine Vergütung beanspruchen möchte, muss prüfen, welche zusätzlichen technischen, vertraglichen, mess- und abrechnungsbezogenen Anforderungen gelten.

Verwandte Begriffe

Was bedeutet Einspeisevergütung für deine Anlage?

Begriffe zu kennen ist das eine. Zu wissen, was sie für deinen konkreten Aufstellort bedeuten, das andere. Beantworte ein paar Fragen zu deinem Balkon, deiner Terrasse oder deinem Dach, und ich rechne dir aus, was an deinem Standort tatsächlich zu erwarten ist.

Meine Planung starten

Zuletzt geprüft: 29.7.2026