Überschusseinspeisung
WirtschaftlichkeitDefinition
Bei der Überschusseinspeisung wird Solarstrom zuerst im eigenen Haushalt verbraucht. Nur der nicht benötigte Anteil fließt in das öffentliche Netz.
Warum ist das bei Balkonkraftwerken wichtig?
Bei Balkonkraftwerken geschieht dies normalerweise automatisch. Die Höhe hängt von Solarertrag und Verbrauch ab.
Beispiel
Überschusseinspeisung bedeutet, dass zuerst der eigene Verbrauch gedeckt wird und nur der verbleibende Rest ins Netz fließt. Bei einem Balkonkraftwerk ist das der Normalfall: Erzeugt die Anlage mittags 700 Watt, während im Haushalt 200 Watt gebraucht werden, gehen 500 Watt ins Netz. Steigt der Verbrauch durch eine Waschmaschine auf 900 Watt, fließt nichts mehr ab und zusätzlich werden 200 Watt aus dem Netz bezogen.
Häufiges Missverständnis
Überschusseinspeisung wird oft mit Volleinspeisung verwechselt, bei der die gesamte Erzeugung ins Netz geht und vergütet wird. Für Balkonkraftwerke ist Volleinspeisung weder üblich noch sinnvoll. Ein zweiter Irrtum: Der Überschuss werde automatisch vergütet. Ohne Vertrag mit dem Netzbetreiber fließt er unentgeltlich ab. Deshalb lohnt es sich, große Verbraucher in die Mittagsstunden zu legen.
Darauf solltest du achten
Ohne Vergütungsanspruch wird der Strom häufig unentgeltlich abgenommen. Deshalb ist der Eigenverbrauch besonders wichtig.
Verwandte Begriffe
Was bedeutet Überschusseinspeisung für deine Anlage?
Begriffe zu kennen ist das eine. Zu wissen, was sie für deinen konkreten Aufstellort bedeuten, das andere. Beantworte ein paar Fragen zu deinem Balkon, deiner Terrasse oder deinem Dach, und ich rechne dir aus, was an deinem Standort tatsächlich zu erwarten ist.
Meine Planung startenZuletzt geprüft: 29.7.2026